Das Studium Mechatronik trinational zeichnet sich durch eine starke internationale Ausrichtung aus. So findet das Studium Mechatronik trinational in drei Ländern (F, CH und D) statt und umfasst die Unterrichtssprachen Deutsch und Französisch (sowie Englisch). Die Studierenden lernen somit drei Hochschulsysteme “von innen” kennen und neben der sprachlichen Komponente (Deutsch-Französisch) kommt eine interkulturelle Komponente im Rahmen des Studiums hinzu.

Die Studierenden des Studiums Mechatronik trinational setzen sich anteilig aus den drei Ländern Frankreich, Schweiz und Deutschland zusammen. Auch die Dozierenden stammen aus diesen drei Ländern (und z.T. noch aus weiteren Ländern). Insofern wird nicht nur die Sprache sondern auch die entsprechende Unterrichtskultur und Didaktik des jeweiligen Landes den Studierenden eins zu eins vermittelt.

Diese mehrsprachige Ausbildung und die mit den Studienorten verbundenen interkulturellen Erfahrungen bieten einen grossen Mehrwert, gerade in Zeiten einer zunehmenden Globalisierung. Fächer wie “Interkulturelles Management” sind darüber hinaus Bestandteil des Studiums. Hier wird über den bereits anspruchsvollen deutsch-schweizerischen-französischen Kontext hinausgegangen. So werden im Fach Interkulturelles Management zum Beispiel durch einen bi-kulturellen deutsch-chinesischen Spezialisten die asiatisch-westlichen interkulturellen Herausforderungen behandelt. Das ist ein Thema von höchster Aktualität.

Die im Studium integrierten Praxisphasen bieten darüber hinaus eine exzellente Gelegenheit für interessierte Studierende, die bereits im Studium stark verankerte Internationalität weiter zu vertiefen. Dies gilt insbesondere für die Industriephase II, Industriephase III /BT. Da diese “en bloc” über einen längeren Zeitraum gehen, besteht die Möglichkeit, diese auch im Ausland zu absolvieren. So haben Studierende zum Beispiel bereits neben den Ländern Frankreich, Schweiz und Deutschland auch Arbeiten in China, Singapur, Grossbritannien, den USA oder auf Madagaskar absolviert.

Ein weiterer Aspekt des Studiengangs Mechatronik trinational sind Exkursionen im In- und Ausland. So organisieren alle drei beteiligten Länder des Studiengangs verschiedene Exkursionen und geben somit einen Einblick in die europäische Unternehmenswelt.

Exkursion Mechatronik Shanghai

Eine Besonderheit ist die zehntägige Exkursion nach China, die 2016 erstmals als Wahlfach im Studiengang Mechatronik trinational angeboten wurde.  Diese Exkursion beinhaltete Theoriemodule in Kooperation mit der Tongji University in Shanghai (China) sowie eine Reihe von Unternehmensbesuchen im Grossraum Shanghai / Kunshan / Suzhou und verschiedene Social Events. Die Zielsetzung dieser Exkursion ist es, jungen Ingenieurstudierendenden das facettenreiche Land China aus verschiedenen Blickwinkeln näher zu bringen und dabei Einblicke an der Basis zu ermöglichen. So stehen theoretische Themen wie die wirtschaftliche Entwicklung Chinas, der Produktionsstandort China, Innovation in China sowie Infrastrukturaspekte in China auf dem Programm. Mehrere Unternehmensbesuche (jeweils halbtägig) sind Bestandteil der Exkursion. Verschiedene Stadtbesichtigungen, Museumsbesuche und Social Events runden die Exkursion ab. Die genannte Exkursion ist als Kooperationsveranstaltung des Studiengangs Mechatronik trinational und verschiedener Studiengänge der Hochschule für Technik (FHNW) ausgelegt. So waren neben Mechatronik trinational (MT) Studierenden auch Wirtschaftsingenieure (WING) als Teilnehmende dabei – eine geschätzte Möglichkeit zum Austausch über die Grenzen des eigenen Studiengangs hinweg. Fotos zu dieser Exkursion wie auch zu weiteren Exkursionen finden Sie hier.